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Aktivitäten mit Hund

Hundeschule

Wenn ein Hund aufs Wort hört, löst dies oft Bewunderung bei anderen aus. Dies ist meist das Ergebnis eines konsequenten Trainings, was häufig in einer Hundeschule durchgeführt wird. Wer jetzt denkt, dass dies ausschließlich harte Arbeit für Mensch und Tier darstellt, der irrt sich. Der regelmäßige Besuch einer Hundeschule fördert die Kommunikation und den Zusammenhalt zwischen dem Hund und seinem Besitzer. Dies sorgt langfristig für eine harmonische Beziehung und mehr Zufriedenheit, kurzfristig beim Training aber auch für eine Menge Spaß.

Das Training in der Hundeschule ist hauptsächlich auf Spaß aufgebaut. Dabei lernen die Vierbeiner nicht nur Kommandos wie "Sitz" oder "Platz", sondern können sich auch auf einem spezifischen Parcours austoben. Hier lernen sie durch das Kriechen durch Stoffschläuche, Springen über kleine Hindernisse sowie Balancieren über eine Wippe, Vertrauen zu ihrem Herrchen aufzubauen, auf seine Kommandos zu hören und ihm auch in vorerst schwierigen Situationen zu folgen.
 
      

Spielen mit Hund

Spielen bringt jedem Spaß, egal ob Mensch oder Tier. Vor allem mit einem Hund gibt es zahlreiche Möglichkeiten, seinen Spieltrieb auszuleben. Dafür kann man entweder richtiges Spielzeug wie Bälle, Gummiknochen oder kleine Hindernisse verwenden oder einfach auf Gegenstände aus der Natur zurückgreifen. Dazu gehören neben dem Stock natürlich auch Laub oder Kastanien. Vor allem Hunde, die gerne laufen und toben, freuen sich auch über kleine Hindernisläufe im Wald oder über das Springen über umgefallene Bäume und kleine Bäche.

Eine weitere Möglichkeit ist das Erlernen kleiner Kunststücke, was mit kleinen Leckerlies belohnt wird. Jeder wird beeindruckt sein, wenn der Vierbeiner auf Kommando die Pfote gibt oder sich auf den Rücken legt.

Auch kleine Suchspiele sind bei Hunden sehr beliebt. Hierbei können Leckerlies im Wald, in Baumstümpfen und Steinspalten versteckt werden, die dann durch die gute Nase erschnüffelt und am Ende natürlich gefressen werden können. Auch bei schlechtem Wetter sind dies tolle Beschäftigungsmöglichkeiten – als Verstecke für Leckerlies können Schubladen, Hundehandtücher oder einfach Zeitungspapier genutzt werden.

© JiPee / Wikimedia Commons [gemeinfrei]

Wandern mit Hund

Wer sich viel mit seinem Hund in der Natur aufhält und gerne kilometerlange Strecken zurücklegt, sollte an einer Wandertour mit seinem Vierbeiner teilnehmen. Dabei können die Touren sowohl direkt an der Küste, am Strand oder auf dem Deich als auch in Wäldern oder in den Bergen stattfinden. Die Länge der Wanderung richtet sich dabei nach der Ausdauer von Hund und Herrchen bzw. Frauchen. Verschiedene Anbieter haben dabei Schnupper-Wandertouren, Halbtags-, Ganztages- und Mehrtagestouren im Angebot. Wer über eine gute Kondition verfügt, kann an Wanderungen mit vielen Steigungen teilnehmen, weniger Geübte sollten sich erstmal auf kürzere Ausflüge mit weniger zu überwindenden Höhenmetern beschränken. Dabei ist sowohl die Kondition des Besitzers als auch die des Hundes wichtig – die Wahl der gemeinsamen Wanderung sollte sich immer nach dem schwächsten Glied richten. So können beide die gemeinsame Zeit in der Natur genießen. 

Anbieter von Wanderungen mit Hund:
Dogstours
Hundewandern.de

         

Laufen mit Hund

Hunde sind Tiere, die Auslauf und frische Luft brauchen. Vor allem große Hunde verlangen dabei nach mehr als einer 10-minütigen Spazierrunde – sie wollen sich bewegen und austoben. Für sportliche Besitzer eignet sich hierfür vor allem die regelmäßige Jogging-Runde mit seinem vierbeinigen Freund. Davon profitieren beide: der Hundebesitzer hat jederzeit einen Laufpartner, der ihn bei Wind und Wetter auf seiner Runde begleitet und der Hund freut sich über Auslauf und die gemeinsame Zeit mit Herrchen oder Frauchen.

Natürlich gibt es jedoch beim Joggen mit dem Hund einige Dinge zu beachten, denn nicht jeder Hund eignet sich zum idealen Joggingpartner. Gerade bei Jagdhunden besteht die Gefahr, bei einem Waldlauf auf die Fährte eines Kaninchens zu stoßen und den Hund nur noch von hinten zu sehen. Aber auch andere lassen sich beim Toben und Laufen oder bei der Konfrontation mit anderen Hunden nicht immer gut kontrollieren. Deshalb sollte man unbedingt darauf achten, die Joggingrunde nur dann mit seinem Hund zu absolvieren, wenn dieser gut erzogen ist und auch in seinem Jagd- und Spieltrieb noch auf seinen Besitzer hört. Wenn dies nicht der Fall ist, besteht die Möglichkeit, den Hund an der Leine nebenher laufen zu lassen. Diese kann natürlich lang gelassen werden, sollte aber in Situationen, in denen der Hund nervös oder unruhig wird, kürzer gehalten werden.

Natürlich sollte beim Laufen auch immer Rücksicht auf den Hund genommen werden. Wer zum Beispiel merkt, dass sein Vierbeiner stark hechelt, sollte eine kleine Pause machen und den Rückweg antreten. Gleichzeitig sollte man auch die Statur und die Rasse des Hundes achten. Typische "Schoßhunde" sind dabei schlechter als Joggingpartner geeignet als größere, sportlichere Hunde.
 
           

Fahrrad fahren mit Hund

Eine große Herausforderung für Mensch und Tier stellt der gemeinsame Ausflug mit dem Fahrrad dar. Bevor man sich als Fahrradfahrer mit seinem Hund in den Straßenverkehr stürzt, sollte man allerdings auf einem beruhigten Feldweg anfangen, um verschiedene Situationen zu trainieren. Dabei ist es ganz wichtig, dass der Hund direkt neben dem Fahrrad herläuft und sich nicht von Autos, anderen Fahrradfahrern, Hunden oder Fußgängern ablenken lässt. Gleichzeitig sollte man auch das Verhalten des Hundes beim Bremsen und Anhalten üben, um sicherzustellen, dass es an Ampeln oder in belebten Gegenden zu keinem Unfall kommt.

Wie auch beim Joggen muss man natürlich auch hier auf die körperliche Verfassung, die Statur und das Alter des Hundes achten. Ein Welpe sollte noch nicht neben einem Fahrrad herlaufen, da seine Knochen und Sehnen für diese Belastung noch nicht ausgereift sind. Auch sehr alte Hunde sollte man eine solche Strapaze nicht mehr zumuten, wenn er es nicht gewohnt ist.

Insgesamt sollte man Gegenden mit starkem Verkehr oder großen Menschenansammlungen meiden, nicht bei zu starker Hitze fahren und den Hund sowohl psychisch als auch konditionell auf eine Fahrradtour vorbereiten.
 
          

Schwimmen mit Hund

Bei Hunden ist es ähnlich wie beim Menschen: manche lieben Wasser und würden sich am liebsten den ganzen Tag im kühlen Nass aufhalten, andere sind eher wasserscheu und tippen nur kurz mit der Pfote ins Wasser, um danach schnell das Weite zu suchen.

Doch nicht jeder Strand und nicht jeder See ist für das Baden mit dem Hund geeignet. Wer seinen Urlaub mit Hund an der Nordsee oder der Ostsee verbringt, sollte auf speziell ausgewiesene Hundestrände achten. Hier können sich die Vierbeiner austoben und stören auch beim Buddeln im Sand keine anderen Badegäste. Auch an Badeseen sollten Hundebesitzer auf ausgewiesene Stellen achten, an denen Hunde ausdrücklich zugelassen sind.

Anders sieht es in Naturgewässern aus. Wenn es sich hier nicht um Badestrände oder Naturschutzgebiete handelt, können sich die Vierbeiner hier austoben. Achten sollte man jedoch immer auf mögliche Gefahren, die lauern können. Dazu gehört die Schifffahrt auf großen Flüssen, aber auch Wasserverschmutzungen oder ein starker Wuchs von Algen, die sich in den Pfoten der Hunde verfangen können.

Grundsätzlich sollten Welpen, tragende, frisch geimpfte oder kranke Hunde das Wasser meiden.

         

Kanu fahren mit Hund

Wer sich lieber auf als im Wasser befindet, kann mit seinem Hund eine gemeinsame Kanutour unternehmen. Dabei sollte man darauf achten, dass der Hund genug Platz hat und nicht zwischen Menschen und möglichem Gepäck für mehrere Stunden eingeklemmt wird. Wichtig ist hier die richtige Erziehung des Hundes: Dieser darf sich während der Fahrt nicht zu stark bewegen, aufstehen oder versuchen, herumzulaufen. In diesem Fall kann ein Kanu im schlimmsten Fall kentern, was weder für Zwei- noch für Vierbeiner ein angenehmes Gefühl ist. Da dies auch bei gutem Verhalten des Hundes passieren kann, sollten alle Bootsinsassen eine Schwimmweste tragen – dies gilt auch für den Hund. Gerade auf größeren Gewässern mit etwas stärkerer Strömung erleichtert dies das Schwimmen ans Ufer und verhindert Unfälle.

Da die Kanuinnenseite meist sehr glatt ist und den Hundepfoten keinen richtigen Halt bietet, empfiehlt es sich, eine rutschfeste Unterlage zu nutzen. Dies kann zum Beispiel eine alte Isomatte oder eine Unterlage aus Schaumstoff sein. Zudem sollte dem Hund immer eine Schale mit Wasser zum Trinken zur Verfügung stehen, damit er nicht versucht, über das Boot hinweg aus dem Gewässer zu trinken und dabei das Boot zum Wanken und schlimmstenfalls zum Kentern bringt.